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Die Inzestscheu

Cover von Die Inzestscheu

Eine psychoanalytische Untersuchung der Inzestscheu bei Wilden und Neurotikern

Freud, Sigmund

Culturea

12.99

(inklusive MwSt.)

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Zusatztext

In "Die Inzestscheu" untersucht Sigmund Freud die Parallelen zwischen der Inzestscheu bei sogenannten "wilden" Völkern und den psychischen Mechanismen von Neurotikern. Freud beginnt mit der Darstellung des Totemismus, einer sozialen Struktur, die bei australischen Ureinwohnern weit verbreitet ist. Diese Struktur beinhaltet strenge Heiratsverbote innerhalb der Totemgruppe, die als Schutzmaßnahme gegen Inzest dienen. Freud argumentiert, dass diese Verbote nicht nur den biologischen Inzest verhindern, sondern auch eine tiefere psychologische Funktion erfüllen, indem sie unbewusste inzestuöse Wünsche unterdrücken. Er zieht Parallelen zwischen diesen ethnologischen Beobachtungen und den psychischen Prozessen bei Neurotikern, die oft von unbewussten, inzestuösen Wünschen geprägt sind. Freud postuliert, dass die Inzestscheu ein universelles, infantiles Merkmal ist, das sowohl in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft als auch in der individuellen psychischen Entwicklung eine Rolle spielt. Er schließt mit der Feststellung, dass die strengen Vermeidungsregeln der Wilden, wie die Vermeidung der Schwiegermutter, auf unbewusste inzestuöse Versuchungen hinweisen, die auch in der modernen Gesellschaft relevant sind.

Weitere Details

Erschienen: 08.03.2023

Umfang: 24 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.2 x 22 x 17 cm

ISBN/EAN: 9791041949007

Umbreit-Nr.: 8837354

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