Gaspards Vermögen
Ein Kinderklassiker über sozialen Aufstieg, Arbeit und Gewissen im ländlichen Frankreich des 19. Jahrhunderts
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Zusatztext
"Gaspards Vermögen" ist ein bemerkenswerter Erziehungs- und Gesellschaftsroman, in dem Sophie Gräfin von Ségur den Aufstieg eines begabten, ehrgeizigen Jungen aus bescheidenen Verhältnissen erzählt. Zwischen bäuerlicher Herkunft, technischer Moderne und ökonomischer Selbstbehauptung entfaltet das Buch eine Moralstudie über Arbeit, Klugheit, Versuchung und Verantwortung. Sein klarer, dialogischer Stil verbindet die Tradition der französischen Kinderliteratur mit zeitgenössischen Debatten über Industrie, Bildung und sozialen Aufstieg. Sophie Gräfin von Ségur, geborene Rostopchine, entstammte einer russischen Adelsfamilie und lebte seit ihrer Jugend in Frankreich. Ihre Erfahrungen zwischen aristokratischer Welt, katholischer Frömmigkeit, Familienerziehung und den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts prägten ihr literarisches Werk. Als Autorin der "Bibliothèque rose" schrieb sie für junge Leser, doch stets mit scharfem Blick für Charakterbildung, soziale Ordnung und die Spannungen zwischen Gehorsam, Ehrgeiz und Gewissen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die klassische Jugendliteratur nicht als bloße Belehrung, sondern als historisch aufschlussreiche Form moralischer Imagination verstehen. "Gaspards Vermögen" bietet eine lebendige Handlung, psychologische Anschaulichkeit und einen überraschend modernen Blick auf Leistung, Reichtum und persönliche Integrität.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 184 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22.9 x 15.2 cm
Lesealter: Lesealter: 2-99 J.
ISBN/EAN: 9788028394233
Umbreit-Nr.: 7095346
