König Heinrich II. von England
Plantagenet-Herrschaft, Common Law und Becket-Konflikt im angevinischen Reich
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Zusatztext
Alice Stopford Greens "König Heinrich II. von England" zeichnet die Regierungszeit eines der folgenreichsten Plantagenet-Herrscher als Epoche institutioneller Verdichtung nach: die Ausweitung königlicher Gerichtsbarkeit, die Neuordnung feudaler Bindungen, den Konflikt mit Thomas Becket und die Herrschaft über ein weitgespanntes anglo-angevinisches Reich. Der Stil verbindet erzählerische Klarheit mit quellenbewusster Analyse; im Kontext der viktorianisch-edwardianischen Geschichtsschreibung erscheint das Buch als kompakte, doch anspruchsvolle politische Biographie. Alice Stopford Green (1847-1929), irische Historikerin und öffentliche Intellektuelle, war durch ihre Ehe mit dem Historiker J. R. Green ebenso wie durch eigene Studien eng mit der englischen Verfassungsgeschichte vertraut. Ihre spätere Hinwendung zu irischer Geschichte und nationaler Selbstbestimmung schärfte ihren Blick für Macht, Recht, Verwaltung und die Spannung zwischen zentraler Autorität und lokalen Freiheiten - Themen, die auch Heinrichs Herrschaft prägen. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die mehr suchen als eine Abfolge höfischer Ereignisse. Green macht verständlich, warum Heinrich II. für die Entwicklung des Common Law, der Monarchie und des mittelalterlichen Staates zentral ist. Ihre Darstellung eignet sich sowohl als Einführung in die Plantagenet-Zeit als auch als anregende Lektüre für historisch Vorgebildete.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 112 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028393816
Umbreit-Nr.: 7095370
