Konstantin der Große
Römische Macht, christliche Wende und Reichseinheit von der Milvischen Brücke bis Nicäa
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Zusatztext
John B. Firths "Konstantin der Große" entfaltet die Gestalt des ersten christlichen Kaisers als Schlüsselperson einer Epoche, in der römische Staatskunst, militärische Macht und religiöse Neuordnung ineinandergriffen. Die Darstellung verbindet erzählende Biographie mit historischer Analyse: Schlachten, Hofpolitik, dynastische Krisen und kirchliche Kontroversen werden nicht isoliert, sondern als Teile eines umfassenden Transformationsprozesses gedeutet. Stilistisch steht das Werk in der Tradition der klassischen englischen Geschichtsschreibung, klar im Aufbau, quellennah im Anspruch und zugleich auf ein gebildetes Publikum ausgerichtet. John B. Firth, ein historisch versierter Autor des frühen 20. Jahrhunderts, schrieb über Konstantin in einer Zeit, in der die Spätantike zunehmend als eigenständige Übergangsphase zwischen Antike und Mittelalter erkannt wurde. Sein Interesse gilt weniger der Heiligenlegende als der politischen Wirksamkeit Konstantins: der Reichseinheit, der Gründung Konstantinopels, der Religionspolitik und dem Konzil von Nicäa. Diese Perspektive erklärt die ausgewogene Spannung zwischen Bewunderung und kritischer Prüfung. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Konstantin nicht nur als Bekehrer oder Herrscher, sondern als strategischen Gestalter einer neuen Weltordnung verstehen möchten. Es bietet eine gelehrte, gut lesbare Einführung in die Machtmechanismen und geistigen Umbrüche des 4. Jahrhunderts.
Weitere Details
Erschienen: 23.06.2025
Umfang: 180 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028392079
Umbreit-Nr.: 7095149
