McDonnell Bodkin-Krimis
Viktorianisch-edwardianische Detektivfälle mit Induktion, Gerichtssaalintrigen und frühen Whodunits
€10.70
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Zusatztext
Die "McDonnell Bodkin-Krimis" versammeln Detektivprosa, in der scharfsinnige Induktion, juristische Genauigkeit und erzählerische Ökonomie einander durchdringen. Im Mittelpunkt stehen rätselhafte Verbrechen, falsche Spuren und soziale Milieus, die mit der Aufmerksamkeit eines viktorianisch-edwardianischen Beobachters gezeichnet sind. Bodkins Stil verbindet Spannung mit rationaler Analyse; seine Fälle stehen im literarischen Kontext der frühen englischsprachigen Kriminalerzählung, zwischen Sensationsroman, Gerichtsbericht und dem aufkommenden klassischen Detektivmuster. Mathias McDonnell Bodkin, irischer Jurist, Journalist, Politiker und Schriftsteller, brachte ungewöhnlich praktische Kenntnisse in seine Kriminalliteratur ein. Seine Erfahrung vor Gericht, sein Blick für öffentliche Debatten und sein Verständnis institutioneller Macht prägen die Konstruktion seiner Plots. Dass er Figuren wie den Detektiv Paul Beck und die bemerkenswerte Detektivin Dora Myrl schuf, verweist auf ein Interesse an Intelligenz, Professionalität und gesellschaftlichem Wandel. Empfohlen sei dieser Band allen Lesern, die die Entwicklung des Kriminalgenres nicht nur genießen, sondern historisch verstehen möchten. Die Geschichten bieten mehr als Unterhaltung: Sie zeigen, wie moderne Detektion literarisch erprobt wurde, bevor ihre Konventionen endgültig kanonisch wurden.
Weitere Details
Erschienen: 02.12.2023
Umfang: 132 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028346492
Umbreit-Nr.: 2780220
