Skizzen
Literarische Miniaturen aus Berliner Feuilleton, Kaiserzeit und Großstadtleben
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Zusatztext
Victor Auburtins "Skizzen" versammelt kurze Prosastücke, die weniger auf geschlossene Handlung als auf präzise Beobachtung, atmosphärische Verdichtung und pointierte Reflexion zielen. Im Horizont des deutschsprachigen Feuilletons um 1900 entfalten diese Texte eine Kunst des Augenblicks: Straßenszenen, gesellschaftliche Gesten und flüchtige Charaktere werden mit ironischer Helligkeit und stilistischer Ökonomie sichtbar gemacht. Auburtins Prosa verbindet journalistische Beweglichkeit mit literarischem Formbewusstsein. Der Autor Victor Auburtin, 1870 in Berlin geboren und 1928 gestorben, gehörte zu den markanten Stimmen des modernen Feuilletons. Als Journalist, Theaterkritiker und Essayist war er mit den kulturellen Spannungen der Großstadt, mit Bühne, Presse und bürgerlicher Öffentlichkeit vertraut. Gerade diese berufliche Nähe zum täglichen Schauspiel des Lebens erklärt die Entstehung der "Skizzen": Sie sind Resultat eines geschulten Blicks, der im Nebensächlichen das Typische erkennt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die literarische Miniaturen schätzen und die geistige Physiognomie einer Epoche in knapper Form erfassen möchten. "Skizzen" bietet keine bloßen Gelegenheitsstücke, sondern elegante Studien über Wahrnehmung, Gesellschaft und Stil.
Weitere Details
Erschienen: 01.12.2023
Umfang: 40 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.3 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028345402
Umbreit-Nr.: 2780507
