Töchter der Nacht
Ein britischer Krimi um Londoner Unterwelt, geheime Banden, Erpressung und düstere Spannung
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Zusatztext
Töchter der Nacht entfaltet ein kriminalistisches Nachtstück, in dem Edgar Wallace die Schattenzonen der Großstadt als moralisches und soziales Versuchsfeld gestaltet. Zwischen Geheimnis, Verbrechen und Verfolgung treten weibliche Figuren hervor, deren Rollen nicht bloß dekorativ, sondern spannungsbildend und enthüllend sind. Der Stil verbindet rasche Szenenwechsel, pointierte Dialoge und eine ökonomische Dramaturgie mit Elementen des Sensationsromans; literarisch steht das Werk im Kontext der frühen modernen Unterhaltungsliteratur, in der Detektion, Melodram und urbaner Schrecken ineinandergreifen. Wallace, 1875 in London geboren, war Journalist, Kriegsberichterstatter und einer der produktivsten Erzähler des englischsprachigen Kriminalromans. Seine Erfahrungen mit Presse, Gerichtsberichten und dem sozialen Gefälle Londons prägten seinen Blick für öffentliche Skandale, verborgene Netzwerke und die Theatralik des Verbrechens. Aus dieser Beobachtungsgabe erwächst auch hier ein Roman, der weniger psychologische Innenwelt als dramatische Enthüllungskraft sucht. Empfohlen sei Töchter der Nacht allen Leserinnen und Lesern, die klassische Spannungsliteratur nicht nur als Rätsel, sondern als kulturgeschichtliches Dokument lesen möchten. Das Buch bietet Tempo, Atmosphäre und jene präzise kalkulierte Unruhe, die Wallace zu einem Meister populärer Erzählkunst machte.
Weitere Details
Erschienen: 01.12.2023
Umfang: 80 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028342784
Umbreit-Nr.: 2780368
