William Wilberforce, der Sklavenfreund
Historische Biografie über Abolitionismus und christliche Reform im britischen Parlament des 18. Jahrhunderts
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Zusatztext
Hugo Oertels "William Wilberforce, der Sklavenfreund" zeichnet das Leben des englischen Parlamentariers und Menschenfreundes nach, dessen Name untrennbar mit dem Kampf gegen den transatlantischen Sklavenhandel verbunden ist. In biographisch-erzählender Form verbindet das Buch historische Darstellung, moralische Charakterzeichnung und protestantisch geprägte Erbauungsliteratur. Sein Stil ist klar, didaktisch und auf sittliche Wirkung hin angelegt: Wilberforces politisches Wirken erscheint nicht bloß als Reformgeschichte, sondern als Beispiel praktizierter christlicher Verantwortung im Zeitalter sozialer und kolonialer Umbrüche. Über Hugo Oertel ist vor allem sein Interesse an vorbildhaften Lebensbildern und religiös-moralischer Bildung hervorzuheben. Die Wahl Wilberforces als Gegenstand verrät ein pädagogisches Anliegen: Geschichte soll nicht nur informieren, sondern Gewissen bilden. Oertel dürfte in Wilberforces Beharrlichkeit, Frömmigkeit und parlamentarischem Mut jene Eigenschaften erkannt haben, die sich besonders für eine lebensgeschichtliche Darstellung eignen und zugleich zeitlose Fragen nach Menschenwürde, Schuld und öffentlicher Verantwortung berühren. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die eine historisch fundierte, zugleich wertorientierte Einführung in eine zentrale Gestalt der Abolitionismusbewegung suchen. Es eignet sich besonders für historisch, theologisch und ethisch Interessierte, weil es zeigt, wie persönliche Überzeugung politische Reformkraft gewinnen kann.
Weitere Details
Erschienen: 24.05.2023
Umfang: 80 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788027381487
Umbreit-Nr.: 9697858
