Die Todesstrafe im Kontext der mittelalterlichen Inquisition
Das Beweisbild und sein Verhältnis zum säkularen Arm
€48.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Ein so weitreichendes Thema wie die Todesstrafe muss innerhalb eines historischen Zeitraums betrachtet werden, der ein wirkliches Verständnis ermöglicht. Eine bloße Kritik seitens eines voreingenommenen Beobachters reicht nicht aus. Es ist notwendig, dass es verstanden und untersucht wird, wobei der Fokus auf den für seine Entwicklung relevanten Elementen liegt. Ausgehend von diesen Voraussetzungen wurden die klassischen Zivilisationen behandelt, die sich mit diesem Thema befassten und dessen Entwicklung im Bereich des Rechts beeinflussten. So wurde im Altertum der Schwerpunkt auf die von den Sumerern entwickelten Grundsätze sowie auf das hebräische und das römische Recht gelegt. Letzteres war aufgrund seines Einflusses auf die Völker des Westens das notwendige Mittel, um zum kanonischen Recht zu gelangen, der Grundlage der gesamten mittelalterlichen Inquisition. Ihr Vorgehen, insbesondere die von der Kirche im sogenannten Mittelalter angewandte Dogmatik, wurde aus einer umfassenden Perspektive analysiert, wobei die positiven und negativen Aspekte des Inquisitionsverfahrens untersucht wurden, ohne dabei die Todesstrafe außer Acht zu lassen. Schließlich wurde, da es sich um das Mittel zur Umsetzung der entwickelten Repressionstechnik handelte, auf die Folter eingegangen, da diese eng mit der Todesstrafe verbunden ist.
Weitere Details
Erschienen: 15.04.2026
Umfang: 80 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209820892
Umbreit-Nr.: 1273649
