Disneys Märchen: Mehr als harmlose Unterhaltung
Definition des Märchen-Genres und Antwort auf Zipes' postmarxistische Interpretation von Disneys Schneewittchen und die sieben Zwerge
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Zusatztext
Märchen gehören zu den beliebtesten literarischen Genres für Kinder. Ihre wiederkehrenden Motive, relativ festgelegten Erzählstränge und endlichen Charakterrollen finden in den unzähligen kulturellen Belangen, die weltweit existieren, ihren Widerhall. Allerdings wird das Genre oft fälschlicherweise anderen literarischen Gattungen zugeordnet. Diese Arbeit versucht, dem entgegenzuwirken, indem sie das Genre klar definiert und abgrenzt. Innerhalb des Märchenkorpus gibt es immer wieder Neuinterpretationen der Geschichten, die verschiedene Medien nutzen; unter diesen Neuinterpretationen nehmen Disneys Märchenfilme eine Sonderstellung ein, da sie sowohl die beliebtesten als auch die am meisten kritisierten Märchenadaptionen sind. An der Spitze der Kritik an Disneys Filmen steht der Märchenforscher und Kritiker Jack Zipes. Zipes präsentiert jedoch nur eine Lesart von Disneys Märchenadaptionen, nämlich die, sie unter Anwendung einer historistischen und postmarxistischen Lesart zu verurteilen. Diese Arbeit versucht, auf diese Kritik einzugehen, indem sie eine differenziertere Lesart von Disneys Adaptionen bietet, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Ursprüngen und der Entwicklung des Films sowie seiner Fähigkeit, Bedeutung zu vermitteln und Freude zu bereiten.
Weitere Details
Erschienen: 04.03.2026
Umfang: 156 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209748103
Umbreit-Nr.: 576282
