Psychomotorik im Dienste psychisch verletzter Militärpatienten
Annäherung an die Identitätsproblematik durch eine Reflexion über Zeit und Anerkennung
€75.90
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Zusatztext
Das Ziel dieses Buches ist es, die Rolle der Psychomotorik bei Militärpatienten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) aufzuzeigen. Diese Arbeit befasst sich mit der Zeitwahrnehmung und der Anerkennung der Verletzung im Rahmen der Identitätsproblematik dieser Patienten. Es geht darum, den Patienten dazu zu bringen, durch das Anerkennen seiner Emotionen, seiner Erlebnisse und seiner Verletzung wieder eine Verbindung zu sich selbst herzustellen. Die Arbeit geht zudem mit einer Reintegration in die Gegenwart und einer kohärenteren Zeitwahrnehmung einher. Diese Wiederherstellung der Identität ermöglicht es der Person, wieder Vertrauen in ihre Verbindung zu sich selbst und zu anderen zu entwickeln. Der erste Teil beschreibt die PTBS anhand ihrer Geschichte und behandelt dabei die theorieunabhängigen Definitionen, den neurophysiologischen Ansatz sowie die kognitiv-verhaltenstherapeutischen und psychoanalytischen Hypothesen. Diese verschiedenen Sichtweisen auf die PTBS werden in einem psychomotorischen Ansatz miteinander verknüpft. Der zweite Teil zeichnet den Behandlungsverlauf einer an PTBS leidenden Militärangehörigen nach und beleuchtet die Möglichkeiten der psychomotorischen Betreuung in Einzel- und Gruppensitzungen.
Weitere Details
Erschienen: 19.03.2026
Umfang: 132 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209704284
Umbreit-Nr.: 779170
