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bald flügge

Cover von bald flügge

Gedichte zu Engelbildern von Paul Klee

Lepping (Hg ), Lisa

Fromm Verlag

27.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

In seinen letzten Lebensjahren zeichnete Paul Klee über 60 Engel- oft nur aus wenigen Bleistift-Strichen; manchmal sogar nur aus einem Strich. Das Interessante und Besondere an diesen Engeln: Sie entsprechen so gar nicht dem typischen Engelsbild- ebenso wenig wie ihre Namen. Er nennt sie etwa: Noch tastend, Engel im Kindergarten, unfertiger, bald flügge, zweifelnder, dürstender, kokett, im Schreiten noch unerzogen. Klee schafft also keine perfekten himmlischen Gestalten, sondern Wesen voller Erdenschwere, die auf dem Weg sind: liebenswert mit ihren zutiefst menschlichen Bedürfnissen, Nöten, Schwächen und Regungen und herausgefordert von dem, was sie umgibt. Wir sehen ihre Flügel, während sie selbst sich ihres Getragen-Seins und des Himmels (noch) nicht sicher sind. Klee schuf seine meisten Engel zwischen 1938 und 1940. Sie spiegeln die bedrohliche Weltlage dieser Zeit, in der seine Kunst als entartet diffamiert wurde, er ins Exil ging und an einer fortschreitenden Erkrankung litt. Paul Klee sagt: Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Was diese Engel für uns sichtbar machen, haben wir versucht, poetisch ins Wort zu fassen.

Weitere Details

Erschienen: 19.03.2026

Umfang: 68 S., 22 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.5 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9786209692871

Umbreit-Nr.: 779261

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