Die Stellung der Frau in ausgewählten Romanen von Nuruddin Farah
Wie ein somalischer Autor die Rolle der Frauen in seinem Heimatland schildert
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Zusatztext
Die Arbeit untersucht die Stellung der Frau in Somalia, wie sie in den Romanen des somalischen Autors Nuruddin Farah dargestellt wird. Verschiedene Themenbereiche, darunter Kleidung und Aussehen, Bildung und berufliche Möglichkeiten, Ehe, Kindererziehung, gesetzliche Vorschriften und Traditionen, aber auch der Einfluss der Religion, werden eingehend beleuchtet. Unter Berücksichtigung politischer Entwicklungen wird jedes Thema von der Kolonialzeit über die Diktatur von Siad Barre und den Bürgerkrieg bis hin zur gegenwärtigen radikal-islamistischen Herrschaft nachverfolgt. Es zeigt sich, dass Frauen mit vielen Hindernissen konfrontiert sind, die Männern unbekannt sind; dennoch beschreibt Farah Frauen im Allgemeinen als selbstbewusst und bereit, für Gleichberechtigung und persönliche Freiheiten zu kämpfen. Insgesamt lässt sich im Laufe der Zeit eine positive Entwicklung erkennen, doch Farah äußert seine Besorgnis über die Bestrebungen, einen traditionell-religiösen Staat zu errichten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sexuelle Diskriminierung in Somalia weit verbreitet ist, doch Farah zeigt Wege auf, wie Frauen Hindernisse umgehen oder, falls dies unmöglich ist, mit dem zurechtkommen, was sie nicht ändern können. Er beschreibt die Frauen in seinen Büchern zweifellos als stark und selbstbestimmt und stellt sie im Allgemeinen in einem sehr positiven Licht dar.
Weitere Details
Erschienen: 23.03.2026
Umfang: 92 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209674778
Umbreit-Nr.: 778692
