Das Brasilien von Richard Francis Burton (1865-1868)
Beschreibungen der Natur und Darstellungen der Bevölkerung
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Zusatztext
Die Wahrnehmung des Reisenden zu berücksichtigen, der für die von ihm verwendeten Mechanismen sensibel ist, bedeutet, seine Erfahrungen als kollektiv produzierte Darstellungen zu begreifen, sodass es sich um die Zuschreibung von Bedeutung zu einer bestimmten Realität handelt. Da es sich nicht um neutrale Diskurse handelt, offenbaren uns die Darstellungen Autoritäten, Entscheidungen, Konzepte, Strategien, Konflikte usw. Ausgehend von dieser Annahme drückt die Erzählung von Richard Francis Burton (1831-1890) die Art und Weise aus, wie er die Realität, die er erlebte, empfand und klassifizierte; ebenso wie in seinen Berichten seine Exzentrizitäten, seine Haltung als englischer Reisender, Neugieriger, Gelehrter, Abenteurer und Reiseschriftsteller zum Ausdruck kamen. Wir werden seine Reisetagebücher, seine Beschreibungen und seinen Werdegang analytisch betrachten, insbesondere den Zeitraum zwischen 1865 und 1869, in dem er als englischer Konsul in der Stadt Santos tätig war. Die Analyse von Burtons Werk über Brasilien ist relevant und interessant, da es sich um einen Reisenden handelt, der die Berge von Minas Gerais durchquerte, den São Francisco bis zum Meer hinunterfuhr, und dies während einer Zeit sozialer, politischer und wirtschaftlicher Veränderungen in Brasilien.
Weitere Details
Erschienen: 09.01.2026
Umfang: 60 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209418457
Umbreit-Nr.: 9163052
