B-Zell-Spezifität und -Muster beim primären Sjögren-Syndrom
Studien an Menschen und einem Mausmodell
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Zusatztext
Das Sjögren-Syndrom (SS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch eine fokale Entzündung der Speichel- und Tränendrüsen gekennzeichnet ist und zu den häufigen Symptomen trockener Augen und trockener Münder führt. Dabei infiltrieren mononukleäre Zellen, einschließlich B-Zellen, die Drüsen, was zu deren Funktionsstörung und späterer Zerstörung führt. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die systemische Produktion von Autoantikörpern, die aus der Aktivierung von B-Zellen zu Antikörper-sezernierenden Plasmazellen resultiert. Obwohl die Ätiologie von SS noch unklar ist, spielen B-Zellen daher eine wichtige Rolle bei der Pathogenese dieser Krankheit. In dieser Doktorarbeit untersuchen wir den immunologischen Prozess und befassen uns dabei mit dem Konzept der B-Zell-Spezifität und dem Muster bei primärem SS (pSS). Wir betrachten sowohl das allgemeine als auch das Autoantigen-spezifische B-Zell-Muster im peripheren Blut und in den Speicheldrüsen von Patienten mit pSS und berücksichtigen auch das Expressionsmuster des Ro52-Autoantigens. Darüber hinaus untersuchen wir einen kongenen NOD-Mausstamm, nämlich NOD.B10.H2b, um das Plasmazellkompartiment in den Ohrspeicheldrüsen und den submandibulären Speicheldrüsen sowie im Knochenmark zu charakterisieren.
Weitere Details
Erschienen: 13.01.2025
Umfang: 88 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786208550813
Umbreit-Nr.: 5356345
