An der Schwelle zu den Völkern
Von dem einen Evangelium zu den inkarnierten Evangelien
€68.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Einer der Aspekte, der auf den Seiten des Neuen Testaments am meisten hervorsticht, ist sicherlich die Einheit der Kirche. Das letzte Gebet Jesu, kurz bevor er den schmerzhaften Kelch des Sühneopfers empfängt. Diese von Jesus herbeigesehnte Einheit wurde vom Apostel Paulus in metaphorischer Weise ausgedrückt, indem er sich körperlicher und struktureller Bilder bediente (1 Kor 3,9). Die Apostelgeschichte verfolgt dasselbe Ziel, nämlich ein harmonisches und unaufhaltsames Bild des Christentums zu zeichnen, das aus dem Auftrag Jesu, dem pneumatologischen Wirken und dem Wirken seiner Apostel hervorgegangen ist. Diesen letzten Aspekt stellt er als harmonische und legitimierte Einheit dar, die durch das Wirken von Petrus, Johannes und Jakobus in der großen Kirche in Jerusalem und durch Barnabas, Paulus und Apollos in der großen heidnischen Kirche entsteht. Diese Einheit vernachlässigt jedoch nicht die unterschiedliche, aber nicht widersprüchliche Anwendung des Inhalts der "guten Nachricht" auf die Völker, zu denen die ersten Christen kamen. Diese Pluralität ist der thematische Kern der vorliegenden Untersuchung, um bei der kontextualisierenden Arbeit der göttlichen Botschaft angemessen zu reagieren.
Weitere Details
Erschienen: 26.04.2024
Umfang: 108 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786207436286
Umbreit-Nr.: 3585892
