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Der Orientalismus neu betrachtet

Cover von Der Orientalismus neu betrachtet

Neoorientalistischer Diskurs in Azar Nafisis Reading Lolita in Tehran und Khaled Hosseinis A Thousand Splendid Suns

Moustafa, Mennatallah

Verlag Unser Wissen

65.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Das Buch untersucht die Merkmale des Neo-Orientalisten in Azar Nafisis Memoiren Reading Lolita in Tehran: A Memoir in Books (2003) und Khaled Hosseinis Roman A Thousand Splendid Suns (2007). Darüber hinaus bietet die Studie eine Kritik am neoorientalistischen Diskurs, der darauf abzielt, die negativen Darstellungen von Muslimen und dem Nahen Osten in der kollektiven amerikanischen Wahrnehmung zu normalisieren, was auch die öffentliche Zustimmung zu imperialen Zielen erleichtert. Diese Studie verwendet das Konzept von Hamid Dabashis Komprador-Intellektuellen, um Azar Nafisi und Khaled Hosseini als Kompradoren-Intellektuelle zu positionieren, die die Vorherrschaft des amerikanischen Imperialismus mit der Kraft ihrer einheimischen Authentizität erleichtern und rechtfertigen. Darüber hinaus verwendet die Studie das Konzept des ahistorischen Historismus und Anspruchs auf journalistische Wahrheit von Ali Behdad und Juliet Williams als diskursive Tropen des Neo-Orientalismus. Die Forschung zeigt, wie Nafisi und Hosseini eindeutig eine vereinfachte, ahistorische Erzählung verwenden, um ein komplexes historisches Ereignis zu erklären, das eine andere Geschichte konstruiert, die den US-Imperialismus und die Kolonialherrschaft berücksichtigt. Darüber hinaus stützt sich die Forschung auf Edward Saids Vorstellung vom Orientalismus seit dem Neoorient.

Weitere Details

Erschienen: 23.11.2023

Umfang: 128 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.9 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9786206868781

Umbreit-Nr.: 1629622

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