Das Maya-Haus in Yucatan. Entstehung und Niedergang eines universellen Archetyps
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Zusatztext
Das Maya-Haus auf Yucatan war ein Thema von großem Interesse für Sozialwissenschaftler sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Viele Fragen zu seinem Ursprung - vorspanisch oder kolonial - wurden jedoch noch nicht angemessen beantwortet. In dieser Arbeit behaupte ich, dass die verschwundene Sisal-Hängematte, obwohl sie auf den ersten Blick nicht so aussieht, der Schlüssel ist, der viele Fragen im Zusammenhang mit dem Ursprung des Maya-Hauses beleuchtet. Die herangezogenen Dokumentationsquellen legen nahe, dass in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts dank der Sisalfaser die karibische Hängematte von der Maya-Bevölkerung in Yucatan hergestellt und verwendet wurde. Die Maya schliefen auf Betten aus Stöcken, als diese also von den Hängematten abgeworfen wurden, entstand ihr Haus - wie wir wissen - aus den radikalen Veränderungen, die sie vornahmen, um es an das neue Schlafobjekt anzupassen. Das Maya-Haus, das perfekt an die Hängematte, die Umgebung und die Bräuche angepasst war, blieb fast drei Jahrhunderte lang unverändert. Es ist zu einem wahrhaft universellen Archetyp geworden.
Autorenportrait
Othón Baños Ramírez è messicano e ha conseguito il dottorato in scienze sociali, con specializzazione in sociologia, presso El Colegio de México. Dal 1977 a oggi è stato professore di ricerca presso l'Università Autonoma dello Yucatan. Membro del Sistema Nazionale di Ricerca. Consiglio nazionale della scienza e della tecnologia (CONACYT). Ricercatore nazionale di II livello.
Weitere Details
Erschienen: 12.03.2023
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786205785638
Umbreit-Nr.: 8876157
