Jacques Lacan
Radikale Kritik: Der Psychoanalytiker als Textanalytiker
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Zusatztext
Jacques Lacan (1901-81) ist einer der einflussreichsten und umstrittensten psychoanalytischen Denker des zwanzigsten Jahrhunderts. Jahrhunderts. Er hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der psychoanalytischen kritischen Theorie, indem er sich der strukturellen Linguistik von Saussure bediente, um ein Modell des Unbewussten zu entwickeln, das "ein sprachlich strukturiertes System kultureller Symbole und sozialer Muster" schafft. Das Unbewusste ist für Lacan also nicht mehr ein bloßer Sitz von Trieben, sondern ein endloses Netzwerk von Signifikanten. Auf dieser Grundlage leitet Lacan sein berühmtes Diktum ab, dass "das Unbewusste wie eine Sprache strukturiert ist". Lacans Unfähigkeit, seine Theorie anzuwenden, sowie das Interesse der meisten Kritiker und Schriftsteller an seinen Ideen, die eher theoretisch als praktisch sind, führen dazu, dass Lacans Theorie in einer "theoretischen Klaustrophobie" gefangen ist. Daher ist das Hauptziel dieses Buches, die Kluft zwischen Lacans Theorie und Praxis zu überbrücken, indem es die analytische Methode dreier Kurzgeschichten des zwanzigsten Jahrhunderts von einem Lacanschen Ansatz aus durchführt.
Autorenportrait
Eman Abd El-Samei Kash-Koush ist derzeit Dozentin für englische Literatur (Literaturkritik) an der Fakultät für englische Sprache und Literatur der Benha-Universität, Ägypten. Sie erhielt ihren BA im Jahr 2000, ihren MA im Jahr 2008 und ihren Doktortitel im Jahr 2015 mit dem ersten Ehrenrang. Zu ihren akademischen Interessen gehören Literaturkritik, englische und amerikanische Literatur.
Weitere Details
Erschienen: 05.04.2022
Umfang: 304 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.9 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786204606590
Umbreit-Nr.: 5417305
