Auslieferung in Guatemala
Von der Diskretion zur Legalität
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Zusatztext
Die passive Auslieferung unterlag in Guatemala weitgehend dem Ermessen der zuständigen Behörden, da es kein spezifisches Gesetz gab, das das Verfahren für einen bestimmten Antrag festlegte. Diese Einschränkung ermöglichte es dem ius imperium, mit dem die Rückführung grenzüberschreitender Straftäter angestrebt wurde, mit politischer Raffinesse zu scheitern und sie in ihrem Streben nach Straffreiheit zu begünstigen. Seit 2008, mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Regelung des Auslieferungsverfahrens, können die verschiedenen internationalen Verträge, Konventionen oder Abkommen, die Guatemala in diesem Bereich unterzeichnet hat, auf die ihrem Rechtscharakter innewohnenden materiellen Normen beschränkt werden, da der verfahrensrechtliche Teil ordnungsgemäß geregelt ist und es keinen Grund gibt, sie nicht anzuwenden.
Autorenportrait
Graduado em Ciências Jurídicas e Sociais, Advogado e Notário pela Universidade de San Carlos da Guatemala, Magister Artium em Direito Notarial pela Universidade Mariano Gálvez da Guatemala, Magister Scientiae em Direito Internacional pela Universidade de San Carlos da Guatemala, Doutor em Direito Constitucional pela Universidade de San Carlos da Guatemala.
Weitere Details
Erschienen: 26.11.2021
Umfang: 160 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786204293134
Umbreit-Nr.: 3129034
