Die Frage des Hybriden in Philippe Delerms Herbst
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Zusatztext
Die Lektüre von Philippe Delerms Herbst offenbart einen Text, der durch das so genannte Hybride gekennzeichnet ist. In diesem Text verwischt der Autor die Grenzen zwischen den literarischen Gattungen und wählt die Malerei als Hauptthema seiner Schrift. So öffnet sich das Schreiben einer bemerkenswerten Hybridisierung, die Prosa, Lyrik und das Genre des Briefes einerseits und Malerei und literarisches Schaffen andererseits miteinander verbindet. So verleiht Philippe Delerm seinem Werk eine neue Gattungsidentität, eine instabile, schwankende Identität an der Schnittstelle zwischen literarischem Ausdruck und bildnerischem Schaffen. Die interdisziplinäre Verschmelzung in diesem Text ermöglicht die Verbreitung einer subversiven hybriden Ästhetik, die die Grenzen zwischen den Genres und sogar zwischen dem Literarischen und dem Nicht-Literarischen überschreitet. Die Bildlichkeit ist in diesem Roman eine thematische und ästhetische Konstante, die dem Leser als authentische Poetik der Leidenschaft, der Schönheit und der Wahrheit neue Perspektiven des Lesens, der Darstellung und der Interpretation eröffnet.
Autorenportrait
Imen KHAMMASSI é professor de francês e doutorando na Universidade de Tunis-El Manar. É membro da Unidade de Investigação em Intermedialidade, Letras e Línguas I2L fundada pela Professora Hédia Abdelkéfi.
Weitere Details
Erschienen: 09.11.2021
Umfang: 108 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786204247335
Umbreit-Nr.: 3065676
