Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Selbstverliebter Ouroboros

Cover von Selbstverliebter Ouroboros

Die Science-Fiction von Robert A. Heinlein

Bright, Robin

Verlag Unser Wissen

63.60

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Robert Anson Heinlein (1907-88) wurde gewöhnlich als Solipsist beschrieben. Das zentrale "solipsistische" Motiv des amerikanischen Science-Fiction-Autors ist jedoch die selbstvergessene und selbstverschlingende Ourobouros-Schlange, die nach der Individuationstheorie des Schweizer Psychoanalytikers Carl Gustav Jung (1875-1961) den symbolischen Inzest darstellt. Jung argumentiert, dass Inzest im Sinne des Wunsches des Ichs nach Vereinigung mit dem Unbewussten verstanden werden könnte, das, weiblich bei einem Mann und männlich bei einer Frau, durch die kontrasexuelle Komponente (anima beim Mann; animus bei der Frau) personifiziert wird. So wie sich Männer durch ihre kontrasexuelle Komponente zu Frauen hingezogen fühlen und umgekehrt, sind alle Mann-Frau-Beziehungen durch Anima-Animus-Interaktionen gekennzeichnet, d.h. durch projizierte Varianten des endogamen Drangs, so ist das Ziel des Individuationsprozesses die Anerkennung der Projektion und Introjektion, d.h. einer Selbstvereinigung oder Selbstdarstellung, die durch eine individuelle Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau gekennzeichnet ist, und nicht durch eine Beziehung zwischen Anima und Animus.

Autorenportrait

Dr Robin Bright napisal prace doktorska, `Jungian Archetypes in the work of [science fiction writer] Robert A. Heinlein`, 1992. Krytyk Science Fiction, `Mezczyzna i kobieta stworzyli je obie: poza archetypami` w Fundacji: The Review of Science Fiction, 2011, # 112

Weitere Details

Erschienen: 28.06.2020

Umfang: 392 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 2.4 x 22 x 15 cm

ISBN/EAN: 9786202597135

Umbreit-Nr.: 9571023

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.