Jules Massenets lyrisches Drama WERTHER in der Fassung für Bariton
Die Relevanz der literarischen, historischen und musikalischen Aspekte als Grundlage für eine authentische Aufführung
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Zusatztext
Im Jahr 1885 im August hatten Jules Massenet und Georges Hartmann in Bayreuth Wagners Parsifal gesehen. Danach hatten sie verschiedene deutsche Städte besucht, unter anderem Wetzlar, wo Goethe seinen Roman Die Leiden des jungen Werther geschaffen hatte. Danach erhielt Massenet eine französische Übersetzung des Romans von Hartmann und die Begeisterung seinerseits war so groß, dass er sich sogleich entschied, eine neue Oper, basierend auf dem Stoff Goethes, zu komponieren. Ziel dieser Arbeit ist zu zeigen, wie wichtig es ist, eine Oper genau zu kennen, um auf eine informierte, strukturierte und kreative Vorstellung hinarbeiten zu können. Es ist unerlässlich, die literarischen und historischen Aspekte zu kennen und zu reflektieren, Informationen zum Komponisten zu suchen und den Stil der Musik zu verstehen. Im Folgenden wird beschrieben, welche Vorarbeit geleistet werden muss, damit eine authentische Aufführung möglich ist. Es wird des Weiteren darauf eingegangen, wie die Proben am besten organisiert werden. Am Ende der Arbeit werden Herausforderungen beschrieben und Lösungsvorschläge geboten, um DirigentInnen bei zukünftigen Opernproduktionen zu unterstützen.
Autorenportrait
1983 in Bogotá, Kolumbien geboren, ist Chordirektor im Theater an der Wien. Er war Dozent an der Universidad de los Andes und Universidad del Rosario in Kolumbien. Mag.art. in Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Assistent beim Arnold Schönberg Chor bei Konzerten und Opernproduktionen im In- un Ausland.
Weitere Details
Erschienen: 02.10.2018
Umfang: 52 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.4 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786202217620
Umbreit-Nr.: 2816352
