Antisemitismus als lexikalisches 'Allgemeinwissen' im 19. Jahrhundert?
Eine diskursanalytische Untersuchung am Beispiel des Artikels Juden in der Brockhaus Enzyklopädie
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Zusatztext
Konversationslexika gelten und galten im 19. Jahrhundert gewissermaßen als gesellschaftlicher Wissensspeicher. In den verschiedenen Lexika und Enzyklopädien bestand die Möglichkeit, sich (neues) Wissen anzueignen und gesellschaftliches Wissen zu verhandeln. Das vorliegende Buch nimmt diese Feststellung als Ausgangspunkt, um nach gesellschaftlichem Wissen zu fragen, das dem 1879 durch Wilhelm Marr neu definierten Antisemitismus als Grundlage gedient haben könnte. In einem ersten Feldversuch werden in dieser Arbeit dabei neue Erkenntnismöglichkeiten für die Antisemitismusforschung durch die diskursanalytische Auswertung des Artikels "Juden" im Brockhaus Lexikon des 19. Jahrhunderts eruiert.
Autorenportrait
Lukas Schnürpel,1987 geboren in Berlin. Bachelorstudium der Geschichtswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dresden und anschließendes Masterstudium der Geschichtswissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 28.06.2018
Umfang: 120 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786202213813
Umbreit-Nr.: 6212783
