Wie man bösartiges katarrhalisches Fieber diagnostiziert und die Ansichten von Hirtenvölkern
Chege Gitao, George/Orono, Sheillah/Cook, Annie
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Zusatztext
Das Gnu-assoziierte maligne katarrhalische Fieber [MCF] ist eine Krankheit, die durch ein Gamma-Herpes-Virus, das Alcelaphin-Herpesvirus [AlHV-1], verursacht wird, das über das natürliche Reservoir, die Gnu-Kälber [Connochaetes taurinus], drei Monate nach dem Abkalben ausgeschieden wird. Die Krankheit ist bei Rindern, die von Viehhirten im östlichen und südlichen Afrika aufgezogen werden, oft tödlich und stellt eine Hauptursache für Konflikte mit der menschlichen Tierwelt dar. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die PCR ineinander verschachtelt ein empfindlicheres Instrument zur Diagnose von WA-MCF ist als der indirekte ELISA, obwohl sie kostenintensiv ist und Fachkenntnisse erfordert. Die Rate und das Ausmaß der WA-MCF-Falltodesfälle übertrifft die Antikörperentwicklung und die Diagnose mittels ELISA. Die Stärke der PCR bei der Erkennung klinischer MCF-Fälle spiegelt möglicherweise die ausgedehnte Pathologie von MCF und die Ausbreitung der viralen DNA in den meisten Geweben wider. Das Fehlen eines wirksamen Impfstoffs bedeutet, dass der pragmatische Ansatz der Viehhalter darin besteht, das von Gnus bewohnte Grasland zu meiden.
Autorenportrait
Prof. George Chege Gitao PhD ist ein Absolvent der Universität von Reading und der Universität von Nairobi. Er hat sich auf Virologie, Mikrobiologie und Forschung in ariden und semi-ariden Gebieten spezialisiert. Er hat viele Projekte geleitet und im breiteren Bereich der Viehzucht in Ostafrika publiziert.
Weitere Details
Erschienen: 09.04.2020
Umfang: 112 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786200669827
Umbreit-Nr.: 9031977
