Die didaktische Konzeption der Tonika-Do-Methode
Geschichte - Erklärungen - Methoden
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Zusatztext
Merkmale von Tonika-Do in Geschichte und Gegenwart historische Entwicklung und Methodik Aus den ursprünglichen Ideen Guido von Arezzos erwuchs die mittelalterliche Solmisation. Spätere Fortentwicklungen waren die französische Ziffern- und die englische Tonic-Solfa-Methode, auf die die Tonika-Do-Methode unmittelbar zurückgeht. Ihre eigentliche Genese ist jedoch nicht zu trennen von sozialen und historischen Rahmenbedingungen, denen die maßgeblichen Protagonist*innen der Tonika-Do-Bewegung unterworfen waren. Ein besonderes Charakteristikum sind die diversen Denk- und Übungsmittel wie Solmisationssilben, Handzeichen, Rhythmussprache und die verschiedenen relativen Notationsformen. Zusammen mit der fünfstufigen Lehrsystematik bilden sie den methodischen Kern der Konzeption von Tonika-Do und dienen der Ausprägung eines inneren musikalischen Gehörs. Der Vergleich mit anderen Ansätzen zeigt, dass Tonika-Do auch heute noch ein bereicherndes methodisches Repertoire bietet.
Autorenportrait
Martin Losert ist Professor für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg und Leiter des Departments Musikpädagogik sowie des Kooperationsschwerpunkts (Inter-)Mediation. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunktthemen sind u. a. Solmisation, Improvisation, Zeitgenössische Musik im Instrumentalunterricht und Didaktik des Instrumentalunterrichts. Er ist Saxophonist des ensemble mosaik Berlin.
Weitere Details
Erschienen: 07.05.2025
Umfang: 352 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2.4 x 24 x 17 cm
ISBN/EAN: 9783990945698
Umbreit-Nr.: 5910716
