Das Dreimäderlhaus und der populäre Schubert
Zur Entstehung und Verbreitung eines melodramatischen Komponistenbildes
Vasiliki Papadopoulou/Stefan Schmidl
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Zusatztext
Franz Schubert: Rezeptionsgeschichte an den Schnittstellen von Klischeebildung, Historisierung und Mythenbildung Der Roman Schwammerl (von Rudolf Hans Bartsch) und das darauf basierende Singspiel Das Dreimäderlhaus sind oft dafür kritisiert worden, ein allzu süßliches und verharmlosendes Bild des Komponisten Franz Schubert gezeichnet zu haben. Doch der sogenannte Schubert-Kitsch, der sich darin entfaltet, sagt weniger über den Komponisten selbst als vielmehr über die Sehnsüchte und Unsicherheiten des 20. Jahrhunderts aus. Dieser Sammelband beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven, wie es gelang, Schubert zu einer populären Identifikationsfigur zu stilisieren - und wie dieses idealisierte Bild durch Bühne und Film weitergetragen wurde. Mit Beiträgen u. a. von Kevin Clarke - Albert Gier - Clara Huber - Vasiliki Papadopoulou - Stefan Schmidl - Werner Telesko - Claus Tieber - Magdalena Weber - Florian Widegger - Filmografie von Armin Loacker.
Autorenportrait
Vasiliki Papadopoulou (PhD, MBA) ist Senior Academy Scientist an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Leiterin der Wiener Arbeitsstelle der Neuen Schubert-Ausgabe und Dozentin mit Schwerpunkt Musikwissenschaft an der Zürcher Hochschule der Künste. Stefan Schmidl ist Professor für Geschichte der Musik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Leiter des Kompetenzzentrums Film - Filmmusik und steht der Arbeitsgruppe Audiovisuelle Medien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vor.
Weitere Details
Erschienen: 01.07.2026
Umfang: 276 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783990942017
Umbreit-Nr.: 6513386
