Figuren in Schwarz und Weiß
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Zusatztext
Im Mittelpunkt von Jeannie Ebners Gesellschaftspanorama zwischen 1925 und 1955 stehen drei starke Frauen, die mit ihrer Selbstfindung in patriarchaler Umgebung, mit sexueller Emanzipation und beruflicher Eigenständigkeit ringen. Die Figuren rund um die Wiener Buchhändlerin Theres Meinhart versuchen vor dem Hintergrund von Diktatur, Krieg und Nachkriegsnot ihren Lebensweg zu finden. Wir erleben Theres Kindheit am Land, den Verlust des Bruders und Vaters, ihr Ankommen und Zurechtfinden in der Großstadt Wien und in der Welt der Erwachsenen. Sie kämpft sich durch, versucht die Wirren der Zeit zu verstehen, emanzipiert sich und politisiert sich immer mehr. Neben den Freundinnen ist ihr Mentor, der Buchhändler Abländer, an ihrer Seite sowie dessen stiller Teilhaber Gregor Stieglitzer, mit dem sie bald mehr verbindet.
Autorenportrait
Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin und Übersetzerin war Jeannie Ebner eine wichtige Netzwerkerin und Förderin junger Autor:innen - so war sie etwa in den 1950ern für 'die Jungen' wie Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann oder Marlen Haushofer eine wichtige Ansprechperson und Vermittlerin von Publikationsmöglichkeiten. Ab 1968 gab sie für zehn Jahre die Zeitschrift 'Literatur und Kritik' mit heraus.
Weitere Details
Erschienen: 25.10.2026
Umfang: 600 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783990651599
Umbreit-Nr.: 1035844
