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Vom Flaneur zum Vagabunden

Cover von Vom Flaneur zum Vagabunden

Scott, Edgardo

Wieser Verlag

24.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Edgardo Scott eröffnet seinen Essay mit der provokanten These, dass wir zwar gehen, aber selten wirklich sehen, wahrnehmen oder uns dem Gehen hingeben. In assoziativen Streifzügen verbindet er Stimmen von Ignatius von Loyola über Jean-Jacques Rousseau und Jorge Luis Borges bis hin zu Virginia Woolf und Damon Albarn. So entfaltet sich die Bewegung des Gehens als mehr als bloße Fortbewegung: als ästhetische Erfahrung, philosophische Praxis und literarische Imagination. Gehen wird zum Mittel, die Welt neu zu entschlüsseln - und zugleich sich selbst. Man schlendert nicht mehr, und schon gar nicht pilgert man. Der Flaneur des 19. Jahrhunderts ist ein verblasster literarischer Mythos - ein schönes Wort, verloren im Durcheinander der Geschichte. Seine Bedeutung ist weniger verwischt als vielmehr durch einen nostalgischen, akademischen oder populärwissenschaftlichen Diskurs verfestigt worden, und dabei stets ein wenig frivol und ungenau geblieben. Aufgrund all dieser Vorbehalte bekam auch dieses Buch einen leichten archäologischen Anstoß und Beigeschmack. So wie uns eine unbekannte Landschaft mühelos zu neuen Reflexionen anregt, lädt Scott uns ein, durch eine klare und kluge Geschichte über die Arten des Gehens zu streifen.

Weitere Details

Erschienen: 25.09.2026

Umfang: 120 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

ISBN/EAN: 9783990297223

Umbreit-Nr.: 1814452

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