Trübsal einer Straßenbahn
Stadtfeuilletons
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Zusatztext
Joseph Roth war nicht nur der melancholische Romancier einer versunkenen, verklärten Welt, als den wir ihn von Romanen wie Radetzkymarsch kennen. Als junger Journalist hat er sich ab 1919 schon früh als überaus hellsichtiger Beobachter aktueller Entwicklungen und als Zeitdiagnostiker einen Namen gemacht. Mit schmerzhafter Klarheit berichtete er über die 1920er Jahre hinweg vom Leben aus verschiedenen Städten in Europa, das vom Krieg gezeichnet, von Massenarbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise geprägt war. Er entwarf in seinen Stadt feuilletons ein Bild urbanen Lebens in einer Epoche der Unruhe und der Umbrüche. Stets machte er dabei die Empathie zum Instrument seiner Wahrnehmung und beschrieb 'Ereignisse von Weltgeschichtsqualität' in ihren unmittelbaren, ihren menschlichen Folgen.
Autorenportrait
JOSEPH ROTH. geboren 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn (heute Ukraine), studierte in Lemberg und Wien, war Journalist und Schriftsteller. Er starb 1939 im Exil in Paris an den Folgen seiner Alkoholsucht. Romane wie Radetzkymarsch oder Hiob begründen seinen Rang als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzähler des 20. Jahrhunderts. WIEBKE POROMBKA, 1977 in Bremen geboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und arbeitet als Literaturkritikerin, u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Weitere Details
Erschienen: 20.03.2025
Umfang: 272 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.7 x 21 x 13.3 cm
ISBN/EAN: 9783990274170
Umbreit-Nr.: 4839229
