Südamerika
Koloniale Narben, radikale Gegenwart, Edition Le Monde diplomatique 38
Dorothee D'Aprile/Jakob Farah/Anna Lerch
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Zusatztext
Spätestens seit der Entführung des venezolanischen Präsidenten nach New York Anfang Januar 2026 blickt die Welt voller Sorge Richtung Südamerika. Donald Trump spricht schon von einer Donroe-Doktrin, in Anlehnung an die Monroe-Doktrin von 1823, die die Region zum unmittelbaren Einflussbereich der USA erklärte. Rechtsextreme Staatschefs und Verbündete der Trump-Administration regieren in Ecuador, Chile und Argentinien. In mehreren Ländern stehen in diesem Jahr Wahlen an, darunter im Mai in Kolumbien, das Trump bereits im Visier hat, und im Oktober in Brasilien, wo sich der Sohn des rechtsextremen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro schon in Stellung bringt. Auch ohne die illegitimen Einmischungen der USA sind die politischen Aussichten düster. Mit Beiträgen u.a. von Ezequiel Adamovsky, Hélène Ferrarini, Manfred Kriener und Gabriela Wiener sowie neuen Karten und Infografiken von Adolf Buitenhuis.
Weitere Details
Erschienen: 24.03.2026
Umfang: 96 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 27.6 x 23.3 cm
ISBN/EAN: 9783986820411
Umbreit-Nr.: 9181460
