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Peter Hacks auf der Fenne in Groß Machnow (1974-2003)

Cover von Peter Hacks auf der Fenne in Groß Machnow (1974-2003)

Frankfurter Buntbücher 72

Dell, Matthias

Verlag für Berlin-Brandenburg

10.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Gutes gibts auch: Wir haben wieder ein Haus gefunden, schreibt Peter Hacks am 20. Februar 1972 im letzten Brief an seine Mutter Elly, die eine Woche später stirbt und deshalb nicht mehr erfährt, dass es mit dem Fenne genannten Landhaus schließlich klappt: Aber wie gesagt: prahlen will ich erst, wenn alles wirklich unterschrieben ist. Das geschieht 1973, als Hacks die alte Ziegelei auf freiem Feld zwischen Mittenwalde und Groß Machnow pachtet. Damit geht eine jahrelange Suche nach einem geeigneten Landsitz für den eigenen Entwurf vom Dichterleben zu Ende. 1974 verbringen Hacks und Anna Elisabeth Wiede den ersten Sommer auf dem Land, die Umbauarbeiten am Gebäudeensemble dauern bis 1977 und kosten vermutlich eine Million Mark. Die Fenne dient Hacks und Wiede fortan nicht nur als Sommerhaus, in das von Mai bis September das dichterische wie gesellschaftliche Leben verlagert wird. Der eigenwillige Ort trägt viel zur Stilisierung von Hacks als elitäre Dichterfigur in der DDR bei. Schon 1981 übertreibt der Playboy die Ausmaße der Anlage, noch 2010 nennt die Zeit Hacks einen Schlossherrn. Matthias Dell erzählt von Peter Hacks die Geschichte der Fenne und ihres prominenten Bewohners.

Autorenportrait

Matthias Dell, 1976 geboren, ist freier Redakteur und Autor beim Deutschlandradio, er schreibt u. a. für Cargo und Merkur. Auf Zeit Online veröffentlicht er die wöchentliche Tatort/Polizeiruf-Kritik Obduktionsbericht.

Weitere Details

Erschienen: 28.06.2023

Umfang: 32 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEH

Format: 0.5 x 24.5 x 16.7 cm

ISBN/EAN: 9783969820728

Umbreit-Nr.: 7571488

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