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Neuester Sprachpurismus

Cover von Neuester Sprachpurismus

Wie wir sprechen, wenn wir Gutsprech sprechen

Hurna, Myron

Parodos Verlag

19.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Kritik des öffentlichen und privaten Sprachgebrauchs löst immer wieder Kontroversen darüber aus, inwieweit Sprecher des Deutschen auf ein politisch korrektes Sprechen festgelegt werden dürfen. Sprachkritiker kritisieren Ausdrücke, die andere verletzen können, wie Flüchtling, Zigeunersauce oder Mohr. Sie fordern sprachliche Symmetrie für Frauen und Männer und die Repräsentation einer Vielzahl von Geschlechtern und Minderheiten. Kommunikation soll insgesamt achtsamer werden und sensibler gegenüber den Bedürfnissen des Angesprochenen und gegenüber den Eigenbezeichnungen von Gruppen. Gegen den Vorwurf der Zensur antworten Sprachkritiker, dass sie belastete Ausdrücke lediglich ersetzen. In seinem Essay Neuester Sprachpurismus zeigt Myron Hurna auf, welche falschen Prämissen die politisch korrekte Sprachkritik setzt, dass es an sich keine bösen Wörter gibt und wann Ersetzungen problematischer Ausdrücke sinnvoll sind, auch wenn Diskriminierung nicht strukturell in der deutschen Sprache angelegt ist.

Autorenportrait

Myron Hurna, Dr. phil., geboren 1978, studierte in Freiburg Germanistik und Philosophie. Von ihm sind zwei Studien über Paul Celan erschienen sowie Bücher zur Moralphilosophie, außerdem eine Novelle und der Gedichtband Erlkönigs Erlösung. Im Parodos Verlag liegen der Essay "Späte Gegenwart" und die Dissertationsschrift "Legitimation moralischer Normen" vor.

Weitere Details

Erschienen: 15.08.2021

Umfang: 246 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.8 x 21 x 12 cm

ISBN/EAN: 9783968240077

Umbreit-Nr.: 509592

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