Verwandtsein und Herrschen
Die Königinmutter Catherine de Médicis und ihre Kinder in Briefen, 1560-1589, Pariser Historische Studien 118
Heidelberg University Publishing
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Zusatztext
Catherine de Médicis war fast 30 Jahre lang eine zentrale politische Figur der französischen Monarchie. Ihre Autorität beruhte auf ihrer Position als Königinmutter. Die Studie geht der Frage nach, was Verwandtsein für sie und ihre Nachkommen war, wie verwandtschaftliche Beziehungen ausgehandelt wurden und wie Verwandtsein und Herrschen in der Praxis zusammenhingen. Was war eine Königinmutter, ein königlicher Sohn oder eine königliche Schwester? Die Briefe, die sich Mutter und Kinder schrieben, machen Verwandtschaft als flexibles Repertoire politischen Denkens und Handelns sichtbar. In einer Epoche, die als Entstehungszeit moderner Staaten betrachtet wird, wurde so Königsherrschaft in verwandtschaftlichen Beziehungen immer wieder neu konzeptualisiert und legitimiert.
Weitere Details
Erschienen: 19.11.2020
Umfang: 520 S., 6 farbige Illustr.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 4.1 x 24.1 x 16 cm
ISBN/EAN: 9783968220239
Umbreit-Nr.: 258670
