Wolfdietrich Schnurre
treibhaus 16/2020, Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre
Günter Häntzschel/Sven Hanuschek/Ulrike Leuschner
€38.00
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Besorgungstitel, Festbezug
Zusatztext
Wolfdietrich Schnurre wurde mit einem kleinen Ausschnitt seines Gesamtwerks zum kanonischen Autor, vor allem mit seinen Kurzgeschichten der Nachkriegsjahre (Als Vaters Bart noch rot war). Sein großer Roman in Aufzeichnungen Der Schattenfotograf brachte ihm den Büchner-Preis ein. Schnurre war einer der fruchtbarsten Autoren seiner Generation. treibhaus zeigt in einem einleitenden großen editorischen Teil sein Repertoire, das von Gedichten (Kassiber), Kinder- und Jugendbüchern, Dialogen, Essays bis hin zu Kritiken und autobiografischen Texten reicht. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge widmen sich Schnurres Lyrik, seinem multimedialen Schreiben, dem politischen und ökologischen Engagement; sie untersuchen die Kindheitsbilder in seiner Prosa und die besonders für die Nachkriegsjahre prekäre Frage des Nihilismus.
Autorenportrait
Günter Häntzschel ist em. Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft, LMU München. Bücher u. a. über J. H. Voß, G. A. Bürger, Annette von DrosteHülshoff, Wolfgang Koeppen, Sozialgeschichte der Lyrik des 19. Jahrhunderts.
Weitere Details
Erschienen: 15.09.2020
Umfang: 309 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 2 x 21 x 15 cm
ISBN/EAN: 9783967074055
Umbreit-Nr.: 9241701
