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Ausplünderung: Bergedorfer Juden und das Finanzamt

Cover von Ausplünderung: Bergedorfer Juden und das Finanzamt

Beispiele von NS-Verfolgung und 'Wieder­gut­machung'

Nette, Bernhard

VSA Verlag

14.80

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Die Ehepaare Lavy (Fabrikbesitzer) und Frank (Kaufhausbesitzer) konnten 1938 noch - völlig verarmt - aus Nazideutschland fliehen. Das Ehepaar Rosendorff (Apotheker) wurde zusammen mit Tochter und Enkelkind nach ihrer vollständigen Ausplünderung ermordet, ebenso das Ehepaar Tichauer (Zahnärzte) sowie Dr. Walter Rudolphi (Oberlandesgerichtsrat). Dass lokale Finanzämter, auch in Hamburg-Bergedorf, ein wichtiger Teil des NS-Terrorapparats waren, wird bis heute unter den Teppich gekehrt. Die Studie dokumentiert auch, wie jüdische Überlebende und Nachkommen der Verfolgten in der Bundesrepublik erneut auf die 'Ariseure' und die ehemaligen Verfolger im Finanzapparat stießen, die jetzt über ihre Ansprüche auf Restitution und 'Wiedergutmachung' entschieden.

Autorenportrait

Bernhard Nette, ehemaliger Lehrer in Hamburg-Bergedorf, Mitglied des Landesvorstands der GEW Hamburg. 2017 erschien von ihm bei VSA: »>Vergesst ja Nette nicht!< Der Bremer Polizist und Judenreferent Bruno Nette«.

Weitere Details

Erschienen: 15.09.2019

Umfang: 176 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783964880376

Umbreit-Nr.: 7823092

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