Aus Trümmern werden Stadien
Stadtplanung, Architektur und Sport in der frühen DDR, Forschungen zur DDR- und ostdeutschen Gesellschaft 115
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Zusatztext
In den Nachkriegsjahren errichtete die DDR-Führung mit großem Aufwand repräsentative Sportstätten in Ost-Berlin, die heute fast komplett verschwunden sind. Anhand des Walter-Ulbricht-Stadions, des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks oder der Werner-Seelenbinder-Halle erzählt Ulrich Pfeil von der Enttrümmerung und dem Wiederaufbau der geteilten Stadt. Die Baugeschichten vermitteln nicht nur neue Einblicke in die Ost-Berliner Stadtplanung und Architektur, sondern illustrieren zugleich, wie die SED ihre Herrschaft in den frühen Jahren der DDR durchsetzte. Gerade in Berlin gehörte der Sportstättenbau zum Systemwettstreit im Kalten Krieg. Die SED versuchte, die Überlegenheit des Sozialismus zu demonstrieren - nicht zuletzt über den Stadionbau.
Autorenportrait
Ulrich Pfeil, Jahrgang 1966, Historiker, war DAAD-Lektor am Institut d'Allemand d'Asnieres der Universität Paris III (Sorbonne Nouvelle) und forschte am Deutschen Historischen Institut in Paris. Von 2005 bis 2010 war er Professor für Deutschlandstudien an der Université Jean Monnet Saint-Étienne, seit 2010 lehrt er an der Université de Lorraine, Metz. Er forscht und publiziert zur deutschen und französischen Erinnerungskultur, den deutsch-französischen Beziehungen, zu Deutschland im Kalten Krieg und zur Sportgeschichte.
Weitere Details
Erschienen: 17.06.2026
Umfang: 368 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3.3 x 21.5 x 15.6 cm
ISBN/EAN: 9783962892494
Umbreit-Nr.: 7935716
