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Daten und Datenkolonialismus zur Einführung

Cover von Daten und Datenkolonialismus zur Einführung

Zur Einführung

Echterhölter, Anna

Junius Verlag

15.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Bestellung ist vorgemerkt

Zusatztext

Die Gegenwart ist datenhungrig: Unsere Alltagsgesten erzeugen digitale Spuren, das Genom ganzer Bevölkerungen kann durchsucht werden, und künstliche Intelligenzen finden selbständig Muster in großen Datenkonvoluten des Finanzmarkts. Als Wegweiser durch das Feld aktueller Forschungsansätze der Daten- und Quantifizierungsgeschichte angelegt, führt dieser Band mehrfach auf das Problem des Kolonialismus. Erstens sind es die frühneuzeitlichen Imperien, die mit den umfassenden Datensammlungen beginnen, noch bevor der bürokratische Staat seine statistischen Büros gründet. Zweitens wird das derzeit merkliche und scheinbar unumkehrbare Vorrücken der Grenze des Quantifizierbaren auch als »Datenkolonialismus« diskutiert: Von Überwachungskapitalismus ist die Rede, aber auch von der Forderung nach Indigenous Data Sovereignty und Datenfeminismus.

Autorenportrait

Anna Echterhölter ist Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Wien. Zu ihren Forschungsgebieten zählen die Geschichte der Quantifizierung, epistemische Dekolonisation und die Wissenschaften des deutschen Kolonialismus in Ozeanien.

Weitere Details

Erschienen: 05.10.2026

Umfang: 200 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

ISBN/EAN: 9783960603412

Umbreit-Nr.: 9559274

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