Ambivalenz der Gefühle
Zu den psychischen Störungen fiktionaler Ehebrecherinnen in der europäischen Literatur des 19. Jahrhunderts
res publica Wissenschaftsverlag
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Zusatztext
Im 19. Jahrhundert entstand eine Vielzahl bürgerlich-realistischer Romane männlicher Autoren, deren Topos der weibliche Ehebruch sowie dessen Auswirkungen auf die Psyche der Frau ist. In Hinblick auf das Mimesis-Konzept und die generelle Frage aufgreifend, ob sich anhand fiktionaler Charaktere reale psychische Störungen nachweisen lassen, wird untersucht, ob und auf welche Weise sich fiktionale Psychen deuten lassen, indem man auf real-psychologische Termini zurückgreift Bovary, Anna Karenina, Effi Briest, Die Frau von dreißig Jahren, Vetter Basilio und Die Präsidentin einer näheren Betrachtung unterzogen. Ohne Diagnosen zu stellen, werden real-psychische Störungssymptome an fiktionalen Figuren untersucht. Dies geschieht durch kontextbasierte Analyse von Sekundärliteratur in Korrelation zur Primärliteratur, zur psychologischen Fachliteratur und zum Klassifikationswerk ICD-10. Psychische Zustände lassen sich dadurch dokumentieren, Symptome herausfiltern und zuordnen. Die Untersuchung summiert
Weitere Details
Erschienen: 01.09.2024
Umfang: 244 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
ISBN/EAN: 9783959681254
Umbreit-Nr.: 4837919
