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Lebens- und Jahresfeste in Nordwestthüringen

Cover von Lebens- und Jahresfeste in Nordwestthüringen

Bäuerliches Leben um 1900 - Band 1 von 5

Röth, Erich

Verlag Rockstuhl

14.95

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Von Erich Röth, 184 Seiten, Taschenbuch, Sprach- und volkskundliche Berichte aus dem Nachlass herausgegeben von Diether Röth. Band 1 von 5 Aus dem Nachlass des Verlegers und Sprachforschers Erich Roth, 1895 geboren, werden hier seine Aufzeichnungen über die Lebens- und Jahresbrauche in seinem Heimatdorf Flarchheim in Nordwest-Thüringen vorgelegt. Das über lange Zeilen sorgsam bewahrte altertümliche Brauchtum ist inzwischen weitgehend erloschen. Die hier vorgelegten Texte sind nur ein Teil der von Erich Roth zusammengetragenen. Erweiterten Materialsammlung, von der bis zu seinem Todesjahr 1971 1051 Seiten geschrieben waren. Gleichwohl sind sie von überhaupt noch nicht abzuschätzendem Wert, denn nach den inzwischen grundlegend veränderten Lebensumständen, der weitgehenden Aufgabe selbstständiger Landwirtschaft und der Handwerke wären selbst weniger detailgetreue Aufzeichnungen schon längst nicht mehr möglich. AUS DEM INHALT: VORBEMERKUNG DIE LEBENSFESTE Vorgeburtliche Zeit Die Geburt Das >dumme< Vierteljahr Der Mensch erwacht im Kind Konfirmation Verlobung Hochzeit JAHRESFESTE Neujahr Waldmännchentag Lichtmeß Peterstag Nisteltag Lecken DIE ÖSTERLICHE ZEIT Judica Palmarum Gründonnerstag Karfreitag Ostern Um die Pfingstzeit Walpurgis Himmelfahrt Pfingstsonnabend Pfingstsonntag Pfingstmontag Pfingstdienstag Pfingstmittwoch Pfingstdonnerstag Fahnenschwenken Maienfest Kirschfest Johannistag Erntedank und Gedenktage Erntedankfest Reformationstag Stille Zeit und die Zwölften Nikolaustag Wichfasten Advent Weihnachten NeujahrsHeiligabend Hohneujahr WÖRTERVERZEICHNIS SCHRIFTTUM

Autorenportrait

Erich Röth ist am 6. April 1971 verstorben. Die hier vorgelegte, als Erweiterung und Vertiefung gedachte zweite Schrift mußte als verschollen gelten und wurde erst kürzlich aufgefunden, wenn auch ohne Zusammenfassung am Schluß. Wenn sie jetzt noch veröffentlicht wird, dann aus der Überzeugung, daß die vom Verfasser wegweisend aufgezeigte Arbeitsweise tatsächlich viele Zweifelsfragen von Urgeschichtsforschung und Sprachwissenschaft und auch der anderen Disziplinen zu lösen und unsere Kenntnis von urgeschichtlichen Verhältnissen und Lebensumständen sowie der Entwicklung unserer Sprache ganz beträchtlich zu erweitern vermag. Selbstverständlich hat die Forschung seit der Niederschrift des Manuskripts neue Fakten vorzulegen, neue Überlegungen und Begründungen anzustellen vermocht und aus unterschiedlichen Ausgangspositionen neue, teils kontroverse Thesen entwickelt. Dabei sind Archäologie und Sprachwissenschaft teilweise verschiedene Wege gegangen. So wurde der bisher als verbindlich angesehene Germanenbegriff einer Revision unterzogen und hat neue Auslegungen und Anwendungen erfahren. Er ist vor allem deswegen in Frage gestellt worden, weil die damit bezeichneten, in sich unterschiedlichen Volksgruppen oder Stämme sich weder selbst als 'Germanen' verstanden, noch als solche bezeichnet haben. Gleichwohl hat die Fachwelt diese Benennung (auch Proto, Urgermanen) nicht entbehren können, so daß sie nunmehr zumindest als Terminus wissenschaftlicher Übereinkunft zu gelten hat. Seither ist die Einschränkung 'Germanen im Sinne der Sprachwissenschaft' üblich geworden. Vom Verfasser konnte die Bezeichnung selbstverständlich nur in der bisher üblichen Weise verwendet werden. (Aus den Vorbemerkungen)

Weitere Details

Erschienen: 15.09.2017

Umfang: 184 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.3 x 21.2 x 14.8 cm

ISBN/EAN: 9783959661997

Umbreit-Nr.: 2808222

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