In okkulter Gefangenschaft?
Von der gewordenen zur werdenden Anthroposophie
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Zusatztext
Anthroposophische Institutionen blühen und gedeihen. Aber das Interesse am Kern der Sache geht zurück. Der Kulturfaktor Anthroposophie ist in der Öffentlichkeit weit hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Johannes Kiersch macht dafür weniger zivilisatorische Widerstände verantwortlich als vielmehr das Festhalten vieler Anthroposophen an überkommenden Denkformen. Ist so eine selbst zu verantwortende okkulte Gefangenschaft entstanden? Aus dieser Lage zeigt der Autor ebenso selbstkritische wie engagierte Auswege. Die dritte Auflage hat das zusätzliche Kapitel: "Von Bildern umstellt". Das Buch ist zugleich eine Lebensskizze in acht gedruckten Gesprächsbeiträgen. Die Geheimnisse der Anthroposophie gehen einer umfassenden Erneuerung entgegen, außerhalb der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (wenn auch in hilfreichem Zusammenhang mit ihr), auf der Grundlage völlig individueller Initiative und des ständigen Bemühens um den Zusammenklang der Empfindungen, auf die uns Rudolf Steiner so eindringlich hingewiesen hat. Johannes Kiersch
Autorenportrait
Johannes Kiersch ist mit seinem Lebenswerk tief in der anthroposophischen Bewegung verwurzelt. Er war Waldorflehrer und langjährig verantwortlich am Institut für Waldorfpädagogik in Witten-Annen tätig. Im Rahmen der Anthroposophischen Gesellschaft hat er sich immer wieder leidenschaftlich für die Zukunft des Werkes Rudolf Steiners eingesetzt.
Weitere Details
Erschienen: 20.08.2018
Umfang: 176 S.
Sprache: Deutsch
Einband: EBR
Format: 1.5 x 19 x 12.5 cm
ISBN/EAN: 9783957790880
Umbreit-Nr.: 5376745
