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Kosmismus

Cover von Kosmismus

HKW - 100 Jahre Gegenwart 7, Haus der Kulturen der Welt

Boris Groys/Anton Vidokle

MSB Matthes & Seitz Berlin

18.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert verfolgten die russischen Denker und Denkerinnen des Kosmismus das Ziel, die Menschen durch Technologie unsterblich zu machen. Auf diese Weise sollte das christliche Versprechen der Wiederauferstehung im Hier und Jetzt eingelöst werden. Eine zentrale Rolle spielten bei diesem Unterfangen die Künste, die aufgrund ihrer Fähigkeit Dinge zu verewigen, als den Naturwissenschaften und der Medizin ebenbürtig angesehen wurden. Ausgehend vom historischen Kosmismus nimmt der Band angesichts neuer philosophischer Strömungen wie Spekulativer Realismus, Neuer Materialismus sowie Transhumanismus den Materialismus als zentralen Denkmodus des 20. Jahrhunderts in den Blick. Auf den Spuren aufeinanderfolgender Generationen von Künstler*innen, die seit der historischen Avantgarde vom Kosmismus geprägt wurden, wird dessen utopisches Potenzial erkundet.

Autorenportrait

Boris Groys, 1947 in Berlin geboren, ist ein deutscher Philosoph, Kunstkritiker und Medientheoretiker. Er beschäftigt sich insbesondere mit den russischen Avantgarden, der Kunst im Stalinismus und der postkommunistischen Kunst. Ab 1994 war er Professor für Kunstwissenschaft, Philosophie und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG), wo er heute Senior Research Fellow ist. Seit 2005 unterrichtet er u.a. als Global Distinguished Professor an der Faculty of Arts and Science der New York University, New York.

Weitere Details

Erschienen: 01.06.2018

Umfang: 344 S.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.8 x 18.4 x 12.8 cm

ISBN/EAN: 9783957574169

Umbreit-Nr.: 2194579

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