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Kurt Huldschinsky

Cover von Kurt Huldschinsky

'Licht statt Lebertran'. Mit Höhensonne gegen Rachitis, Jüdische Miniaturen 282, Herausgegeben von Hermann Simon

Kuntz, Benjamin

Hentrich & Hentrich Verlag

12.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Kurt Huldschinsky kam am 24. November 1883 im oberschlesischen Gleiwitz zur Welt. Während seiner ersten Jahre als Kinderarzt arbeitete er u. a. am Kaiserin-Auguste-Victoria-Haus in Berlin sowie an der Universitäts-Kinderklinik in Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg war er bei Konrad Biesalski am Berliner Oskar-Helene-Heim tätig. Hier erbrachte er als Erster den Nachweis, dass die Bestrahlung mit künstlichem UV-Licht (Höhensonne) bei Kleinkindern die Knochenkrankheit Rachitis heilen kann, die zumeist durch Vitamin-D-Mangel ausgelöst wird. Für diese bahnbrechende Entdeckung und seine weiteren Forschungen zur Prävention und Therapie der Rachitis wurde Huldschinsky 1926 mit dem Otto-Heubner-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde geehrt. Sogar für den Medizinnobelpreis schlug man ihn vor. Als Jude musste er 1933/34 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen. Zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter emigrierte er nach Ägypten, wo er am 31. Oktober 1940 in Alexandria starb.

Autorenportrait

Dr., Gesundheitswissenschaftler am Robert Koch-Institut und an der Charité in Berlin. Mitglied der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin. Arbeitet seit 2018 verstärkt zu medizinhistorischen Themen.

Weitere Details

Erschienen: 15.10.2021

Umfang: 118 S.

Sprache: Deutsch

ISBN/EAN: 9783955654917

Umbreit-Nr.: 2538952

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