Jenny Apolant
Für Frauenwahlrecht und Mitarbeit in der Gemeinde, Jüdische Miniaturen 226, Herausgegeben von Hermann Simon
Maier, Dieter G/Nürnberger, Jürgen
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Zusatztext
Jenny Apolant (1874-1925) gehörte der bekannten Berliner Familie Rathenau an: Sie war eine Cousine von Walther Rathenau und Josephine Levy-Rathenau. Nach der Übersiedlung mit ihrem Ehemann, dem Krebsforscher Hugo Apolant, nach Frankfurt am Main leitete sie dort ehrenamtlich die 1907 vom Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) gegründete Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau, deren Ziel die Durchsetzung des Wahlrechts und der Mitarbeit der Frauen in der Gemeinde war. Durch Sammeln von Material, reichsweite sowie internationale Umfragen, Auskunftserteilung, Petitionen, Vorträge und Publikationen leistete Jenny Apolant mit dieser Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur Emanzipation der Frauen in Deutschland. 1919 wurde Jenny Apolant zur Stadtverordneten gewählt und beteiligte sich an der politischen Schulung von Frauen. Darüber hinaus gründete und leitete sie mehrere soziale Einrichtungen.
Autorenportrait
geboren 1944, Diplom-Soziologe, bis 2009 Dozent für Sozialwissenschaften, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Fachhochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der deutschen Arbeitsverwaltung, insbesondere zu deren Rolle in der NS-Zeit.
Weitere Details
Erschienen: 15.09.2018
Umfang: 80 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.5 x 15.5 x 11.7 cm
ISBN/EAN: 9783955652838
Umbreit-Nr.: 5250009
