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Kurt Singer

Cover von Kurt Singer

Arzt, Musiker und Gründer des Jüdischen Kulturbunds, Jüdische Miniaturen 218, Herausgegeben von Hermann Simon

Fritsch-Vivié, Gabriele

Hentrich & Hentrich Verlag

12.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Beim Verlag bestellbar. Führen wir nicht bzw. nicht mehr

Zusatztext

Dr. Kurt Singer (1885-1944) war ein bekannter Nervenarzt, Musiker und Musikwissenschaftler. Er schrieb Rezensionen, dirigierte Konzerte mit seinem Berliner Ärzte-Chor, war kurze Zeit Intendant der Städtischen Oper Charlottenburg und publizierte, nicht zuletzt über die Berufskrankheiten von Musikern. Er war ein Tausendsassa, ein Vielbegabter, ein Mann mit Charisma. Die Nationalsozialisten nahmen ihm den öffentlichen Wirkungskreis, doch er blieb nicht untätig. Singer gründete und leitete den Jüdischen Kulturbund (1933-1941), er inszenierte und dirigierte. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern etablierte er eine Kulturinstitution mit Musik, Oper, Schauspiel, die den aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossenen Jüdinnen und Juden die Teilhabe an künstlerischen Aktivitäten ermöglichte. Ein schöpferisches Leben am Rande des Abgrunds.

Autorenportrait

Dr. phil., freischaffende Journalistin und Publizistin, Berlin. Nach Studium und Promotion in Berlin und Wien praktische Theaterarbeit als Regieassistentin und Dramaturgin, selbstständig im Bereich Kinder- und Jugendtheater. Schriftstellerische Tätigkeit: Essays, Gedichte, Beiträge zu Anthologien, Libretti, Texte fürs Theater, Würzburger Literaturpreis. Freie Mitarbeit als Rezensentin bei diversen Zeitungen. Monographien zu Nelly Sachs und Mary Wigman (beide Rowohlt).

Weitere Details

Erschienen: 15.08.2018

Umfang: 114 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.7 x 15.5 x 11.4 cm

ISBN/EAN: 9783955652562

Umbreit-Nr.: 3357431

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