Verraten - Vertrieben - Vergessen
Werk und Schicksal nach 1933 verfolgter deutscher Hirnchirurgen
Eisenberg, Ulrike/Collmann, Hartmut/Dubinski, Daniel
€39.90
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Zusatztext
Die Neurochirurgie hat sich vor gut 100 Jahren aus der Chirurgie und der Neurologie entwickelt. Als 1933 die Nationalsozialisten in Deutschland die Schlüsselstellen der Macht übernahmen, begann das Spezialgebiet gerade erst, sich als eigenständiges Fach zu etablieren. Von 69 damals hirnchirurgisch tätigen Ärzten wurden 13 aus rassistischen Gründen verfolgt. Zu ihnen zählten einige der erfahrensten deutschen Neurochirurgen. Fast alle flohen aus ihrer Heimat und kehrten nicht wieder zurück. Die Lücken, die sie hinterließen, wurden nie benannt. In der Emigration gelang es nur den jüngsten von ihnen, in der Neurochirurgie wieder Fuß zu fassen. Dieses Buch widmet sich den wissenschaftlichen Verdiensten der Vertriebenen und zeichnet ihre Biographien und Emigrationswege nach.
Autorenportrait
geboren 1965, lebt in Berlin und arbeitet als Neurochirurgin im Klinikum Barnim in Eberswalde. 2005 medizinhistorische Dissertation, seitdem mehrere Publikationen zur Geschichte der Neurologie und Neurochirurgie im 20. Jahrhundert. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie und derzeit 2. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde.
Weitere Details
Erschienen: 25.05.2017
Umfang: 416 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 3 x 25.2 x 17.7 cm
ISBN/EAN: 9783955651428
Umbreit-Nr.: 8954718
