Wilhelm Molitor. Der Papst, das Konzil und die Ewige Stadt.
Briefe und Essays aus Rom
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Zusatztext
Rom 1870: Pius IX., das Oberhaupt der streitbaren Kirche, ein charismatischer Papst von Dominanz und Prominenz, hat ein Konzil einberufen, auf dem der Episkopat der Weltkirche die katholische Glaubenslehre, das Verhältnis zwischen Kirche und Staat und die Dogmatisierung der sogenannten Unfehlbarkeit des Papstes im Lehramt definieren soll. Während langwierige Diskussionen ablaufen, geht der Kirchenstaat verloren: Die Truppen des jungen Königreichs Italien entreißen dem letzten Papst-König dessen noch verbliebenen Rest. In einem dramatischen Kampf um Rom geht das Patrimonium Petri unter. Das Konzil, abgebrochen und vertagt, wird nie wieder aufgenommen - aber es hinterläßt kirchengeschichtlich unübersehbare Spuren. Der Speyerer Domkapitular, Dichter und Schriftsteller WILHELM MOLITOR (1819-1880), Vorbereiter und Berater beim Konzil, beobachtet die aufgewühlte Szene täglich wechselnder Ereignisse und Entwicklungen aus der Perspektive des ultramontanen Geistlichen und Pius-Verehrers. Er ist zugleich auch ein belesener, feingeistiger Essayist, der sich dem Zauber Italiens und der Roma aeterna der Päpste nicht entziehen kann.
Weitere Details
Erschienen: 02.03.2026
Umfang: 308 S.
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 2.2 x 24.6 x 17.6 cm
ISBN/EAN: 9783955055851
Umbreit-Nr.: 9332277
