Wünsdorf
Eine russische Stadt in der DDR - 20 Jahre nach dem Abzug der Sowjetarmee, Dt/russ
Steinberg, Detlev/Franke, Andreas
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Zusatztext
Wünsdorf. Fast 100 Jahre lang war das ein Synonym für das zeitweise wichtigste Militärgelände Deutschlands. Kriegsgefangenenlager, Panzertruppenschule, Fernmeldezentrale, Oberkommando des Heeres und schließlich Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. In einer eigenen Stadt mit Kindergärten, Schulen und Geschäften lebten hier zu Spitzenzeiten rund 75.000 sowjetische Staatsbürger: Männer, Frauen und Kinder. Mit dem Abzug der Roten Armee entstand 1994 eine Geisterstadt. Detlev Steinberg dokumentierte von 1992 bis 1994 den Abzug der Truppen. Seine einfühlsamen Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen den Alltag der Soldaten. Andreas Franke fotografiert seit 2003 das verlassene Militärgelände und den langsamen Zerfall der zahlreichen Gebäude.
Autorenportrait
DETLEV STEINBERG, geb. 1944 in Breslau, ab 1957 Fotografie, Ausbildung zum Offsetdrucker, Journalismusstudium, ab 1964 Bildreporter u.a. in Osteuropa und Südamerika, seit 1990 freier Fotograf, 1992-1994 Dokumentation des Abzugs der russischen Streitkräfte. Er lebt in Berlin. ANDREAS FRANKE, geb. 1976 in Berlin, ab 1984 Fotografie und Fotoentwicklung, kaufmännische Ausbildung, seit 2005 Reportagefotografie für renommierte Organisationen, seit 2003 Dokumentation des Militärgeländes Wünsdorf. Er lebt in Wünsdorf.
Weitere Details
Erschienen: 25.02.2014
Umfang: 128 S., s/w- und Farbabb
Sprache: Deutsch
Einband: GEB
Format: 1.4 x 25.9 x 22.5 cm
ISBN/EAN: 9783954622450
Umbreit-Nr.: 5930929
