Zum Hauptinhalt springen
Umbreit Logo

Besiedlungs- und Besitzgeschichte im niederösterreichischen Waldviertel

Cover von Besiedlungs- und Besitzgeschichte im niederösterreichischen Waldviertel

Materialiensammlung und Grundlagenforschung 2. Teil: Die Bezirke Gmünd, Krems, Melk und Waidhofen an der Thaya

Sagaischek, Franz A

Zuccone-Kunstforum

55.00

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Der südlichste Bereich des einstigen Nordwaldes bildet aufgrund vor allem seiner geographischen Gegebenheiten und Situierung in der damaligen Grenzmark die Grundlage für eine äußerst diffizile Kolonisationsgeschichte, die etwa ab dem zehnten Jahrhundert nachhaltig vom Herzogtum Baiern aus organisiert wird. Das Geschlecht der Babenberger erschließt unter tatkräftiger Mithilfe seiner Ministerialen und Edelfreien und stetig im Wettstreit mit den Bestrebungen des Episkopates in Passau mittels Rodung das Gebiet zwischen der Donau und der Grenze zu Böhmen, die, immer umstritten, letztlich nahezu ihrem heutigen Verlauf entspricht. Zahlreiche Adelsgeschlechter beteiligen sich an der Kultivierung des Nordwaldes, die im Verlauf von etwa fünfhundert Jahren zahllose Besitzerwechsel nach sich zieht und letztlich die Grundlage des heutigen Waldviertels bildet.

Autorenportrait

1962 in Wien geboren, absolviert Franz Anton Sagaischek nach der Matura am Bundesgymnasium in der Wasagasse seinen Präsenzdienst in St. Pölten. Sein Architekturstudium schließt er 1988 an der TU Wien mit dem Spezialgebiet Denkmalpflege ab. Seine Diplomarbeit behandelt die Erweiterung des Heeresgeschichtlichen Museums im Wiener Arsenal. Seit 1992 ist er selbstständiger Architekt mit den Fachgebieten Wohnbau und Sanierung. Im Jahr 2000 beendet er sein Studium in Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien am Institut für österreichische Geschichtsforschung. Die Thematik seiner Diplomarbeit bildet das Niederkirchenwesen im niederösterreichischen Waldviertel. 2018 schließt er seine Arbeiten über spätgotische Architektur zur Zeit Kaiser Friedrichs III. ab und promoviert an der TU Wien am Institut für Kunstgeschichte. Seine seit den Studienanfängen enge Zusammenarbeit mit Christian Weininger (+2009) führt 1997 zur Gründung des Zuccone-Kunstforums, das sich in erster Linie mit Bauforschung beschäftigt und seit 2000 bis heute auch Ausstellungen organisiert. Franz Anton Sagaischek, Vater von vier Kindern, lebt und arbeitet in Purkersdorf bei Wien.

Weitere Details

Erschienen: 20.01.2021

Umfang: 232 S., 37 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: GEB

Format: 2.1 x 27.6 x 19.5 cm

ISBN/EAN: 9783951983486

Umbreit-Nr.: 651649

Der Umbreit-Newsletter

Jetzt anmelden und immer über Angebote, Neuigkeiten und Aktionen informiert bleiben.