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Ein Gespür für den Verlust

Cover von Ein Gespür für den Verlust

Soziale Arbeit, Digitalisierung und die Frage nach dem Subjekt

Reinke, Hartmut

bifop-Verlag

24.90

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken

Zusatztext

Dieses Buch beginnt nicht mit einer These, sondern mit einem Gefühl. Der Autor, seit über dreißig Jahren Sozialarbeiter und Hochschullehrer, liest Shoshana Zuboffs Analyse des Überwachungskapitalismus und fängt Feuer. Nicht weil alles sofort klar wäre, sondern weil etwas in ihm antwortet: ein Gespür für den Verlust, den die digitale Transformation mit sich bringt. Einen Verlust, der tiefer reicht als Datenschutz und Algorithmen. Was steht auf dem Spiel? Die innere Erfahrung, aus der wir den Willen zum Wollen formen. Die öffentlichen Räume, in denen wir nach diesem Willen handeln können. Und damit die Grundlagen einer Profession, die auf dem Glauben an das handlungsfähige Subjekt gebaut ist: der Sozialen Arbeit. Hartmut Reinke schreibt keinen Forschungsbericht. Er schreibt einen Essay - bekennend subjektiv, intellektuell ehrlich, persönlich warm. Er befragt Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, hört Studierenden zu, liest Girard und Rushkoff, streitet mit ChatGPT und mit sich selbst. Und er kommt zu zwei konkreten Vorschlägen für eine Hochschullehre, die der Sozialen Arbeit ihre Kraft für das 21. Jahrhundert erhält. Ein Buch für alle, die das Digitale weder verteufeln noch verklären wollen - sondern verstehen.

Weitere Details

Erschienen: 11.05.2026

Umfang: 340 S., 4 farbige Illustr.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1.9 x 19 x 12 cm

ISBN/EAN: 9783948773311

Umbreit-Nr.: 1814986

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